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Zurück in die Zukunft ist eine Science-Fiction-Komödie aus dem Jahr 1985 vom Regisseur Robert Zemeckis und stellt den ersten Teil einer Trilogie dar, die mit Zurück in die Zukunft II und Zurück in die Zukunft III fortgesetzt wurde.

Die Filme genießen heute allesamt Kultstatus und wurden bereits viele Male parodiert. Der Film gewann einen Oscar und wurde für drei weitere nominiert.

Die Hauptrollen wurden durch Michael J. Fox, Christopher Lloyd, Crispin Glover, Lea Thompson und Thomas F. Wilson besetzt.

Handlung Bearbeiten

Vorstadtteenager Marty McFly hat es nicht leicht: Die Schule stinkt ihm, seine Rockband verliert einen Wettbewerb und er hat Angst wie sein Vater als Loser zu enden. Sein einziger Trost ist sein einziger Freund, der exzentrische Wissenschaftler Doc Brown, der einen Sportwagen zu einer Zeitmaschine umgebaut hat. Ehe sich Marty versieht, rast er in die 50er Jahre zurück und stellt damit das komplette Zeitkontinuum seines Lebens auf den Kopf.

Er trifft seine attraktive Mutter, die sich Hals über Kopf in ihn anstatt in den höchst tölpelhaft agierenden Vater verliebt. Um seine eigene Existenz zu retten, muss Marty nicht nur die Mutter mit dem Vater verkuppeln, sondern auch den penetranten Störversuchen vom Erzrivalen seines Vaters, Biff Tannen, Einhalt gebieten, der ebenfalls ein Auge auf Mutter geworfen hat ...

Cast Bearbeiten

Darsteller Rolle Synchronsprecher
Michael J. Fox Marty McFly Sven Hasper
Christopher Lloyd Dr. Emmet "Doc" Brown Ernst Jacobi
Lea Thompson Lorraine Baines McFly Liane Rudolph
Crispin Glover George McFly Stephan Schwartz
Thomas F. Wilson Biff Tannen Thomas Petruo
Claudia Wells Jennifer Parker Bettina Spier
Marc McClure Dave McFly Stefan Krause
Wendie Jo Sperber Linda McFly Hansi Jochmann
James Tolkan Mr. Strickland Robert Dietl
Harry Waters Jr. Marvin Berry Manfred Lehmann
Donald Fullilove Goldie Wilson Michael Nowka
Huey Lewis High-School-Musikwettbewerb-Juror Norbert Gescher
Billy Zane Match
Norman Alden Lou

Produktion Bearbeiten

Drehbuchautor und Produzent Bob Gale kam die Idee für die Handlung, nachdem er seine Eltern in St. Louis, Missouri besuchte, nachdem der Film Used Cars heraus kam. Er durchforstete den Keller und fand das Highschool-Jahrbuch seines Vaters. Gale sah, dass dieser Präsident (ähnlich wie Klassensprecher) seiner Abschlussklasse war. Daraufhin dachte er an den Präsidenten seiner eigenen Abschlussklasse, mit dem er nie etwas zu tun gehabt hatte, weshalb er sich fragte, ob er mit seinem Vater befreundet gewesen wäre, wenn sie gemeinsam auf die Highschool gegangen wären. Als er nach Kalifornien zurückkehrte, erzählte er Robert Zemeckis von seinem neuen Konzept, welcher sofort an eine Mutter, die immer behauptete, dass sie nie einen Jungen in der Schule geküsst hätte, obwohl sie in Wahrheit sexuell sehr freizügig war. Die beiden brachten das Projekt zu Columbia Pictures und schlossen September 1980 einen Entwicklungsvertrag für ein Skript.

In einem frühen Skript musste man für die Zeitreise in einen Kühlschrank gehen und konnte nur mithilfe der Kraft einer atomaren Explosion auf dem Nevada-Testgelände nachhause zurückkehren, doch Zemeckis war besorgt, dass Kinder sich daraufhin versehentlich in Kühlschränken einsperrten, und schließlich wurde die Zeitmaschine zu einem Auto. Das Konzept mit dem Kühlschrank nutzte Steven Spielberg später in seinem Film Indiana Jones und der Kristallschädel.

Der erste Drehbuchentwurf des Films war Februar 1981 fertiggestellt. Columbia befand den Film als sehr nett, süß und warm, aber nicht sexuell genug, und riet Zemeckis und Gale, ihn zu Disney zu bringen. Nach vier Jahren, in denen jedes größere Filmstudio das Skript ablehnte, gingen sie letztlich doch zu Disney. Diese wiederum hielten den Film zu extrem, weil eine Mutter, die sich in ihren Sohn verliebt, nicht als Familienfilm funktionieren würde. Spielberg wollte nicht helfen, nachdem Zemeckis ihm erklärte, dass er, sollte auch dieser Film ein Misserfolg werden wie Used Cars und I Wanna Hold Your Hand, nie wieder einen Film machen könnte. Nachdem Zemeckis jedoch stattdessen den Kassenerfolg Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten drehte und damit ein angesehener Regisseur wurde, näherte er sich wieder Spielberg und das Projekt wurde von Universal Pictures schließlich angenommen.

Michael J. Fox wurde schnell als Marty McFly erkannt, der jedoch bereits mit anderen Dreharbeiten beschäftigt war. Nach vier Wochen, die sie mit Eric Stoltz als Marty filmten, erkannten sie, dass er eine Fehlbesetzung war, und casteten die Rolle neu, was sie 3 Millionen US-Dollar kostete. Schließlich konnten sie doch Fox für den Film gewinnen, welcher sich vom Skript begeistert zeigte.

Christopher Lloyd war nicht die erste Wahl für Doc Brown, doch ebenjene, John Lithgow, war zu jenem Zeitpunkt nicht verfügbar. Crispin Glover wurde als George McFly gecastet. Sowohl Lloyd als auch Glover improvisierten einige Szenen. Wegen Vertragsunstimmigkeiten wurde Glover im zweiten und dritten Teil jedoch durch Jeffrey Weissman ersetzt. Lea Thompson wurde als Lorraine McFly gecastet.

Da Fox während der Dreharbeiten des Films auch für Family Ties spielen musste, wurden diese für Zurück in die Zukunft auf abends bis spätnachts gesetzt. Drehorte waren unter anderem der Courthouse Square beim Studio von Universal und die Whittier High School in Whittier, Kalifornien. Die Dreharbeiten waren nach 100 Tagen am 20. April 1985 abgeschlossen und die Filmpremiere wurde von Mai auf August verschoben. Nach einer überaus positiven Testaufführung jedoch wurde der Filmstart auf den 3. Juli vorgesetzt.

Soundtrack Bearbeiten

Alan Silvestri komponierte den Soundtrack des Films.

TracklisteBearbeiten

# Titel Interpret Dauer
1 The Power of Love Huey Lewis and the News 3:58
2 Time Bomb Town Lindsey Buckingham 2:48
4 Heaven Is One Step Away Eric Clapton 4:13
6 Back in Time Huey Lewis and the News 4:22
7 The Wallflower (Dance with Me Henry) Etta James 2:45
8 Night Train Marvin Berry and the Starlighters 2:17
9 Earth Angel (Will You Be Mine) 3:02
10 Johnny B. Goode Marty McFly and the Starlighters 3:06

Lieder, die im Soundtrack nicht eingebunden wurden, sind:

  • The Washington Post
  • Mr. Sandman
  • The Ballad of Davy Crockett
  • Pledging My Love

Das Lied "The Power of Love" wurde für Bester Song bei den Oscars nominiert.

Score Bearbeiten

November 2009 wurde ein zwei CDs beinhaltendes Album veröffentlicht, welches den gesamten von Silvestri komponierten Score des Films beinhaltet. Die erste CD hatte alle vorkommenden Filmsoundtracks, die zweite alternative, düsterere Ansätze. Der Score hat eine Gesamtlänge von 1 Stunde, 29 Minuten und 8 Sekunden.

CD 1 Bearbeiten
Original Motion Picture Soundtrack
# Titel Länge
1 Logo 0:20
2 DeLorean Reveal 0:46
3 Einstein Disintegrated 1:22
4 85 Twin Pines Mall 4:43
5 Peabody Barn; Marty Ditches DeLorean 3:09
6 55 Town Square 1:18
7 Lorraine's Bedroom 0:47
8 Retrieve DeLorean 1:15
9 1.21 Jigowatts 1:37
10 The Picture 1:09
11 Picture Fades 0:17
12 Skateboard Chase 1:39
13 Marty's Letter 1:20
14 George To The Rescue – Pt. 1 0:50
15 Marvin Be-Bop 2:25
16 George To the Rescue – Pt. 2 2:34
17 Tension; The Kiss 1:33
18 Goodnight Marty 1:31
19 It's Been Educational; Clocktower 10:30
20 Helicopter 0:19
21 85 Lone Pine Mall 3:46
22 4 x 4 0:40
23 Doc Returns 1:14
24 Back To The Future (End Credits) 3:16
CD 2 Bearbeiten
The Creation of a Classic... Alternate Early Sessions
# Titel Länge
1 DeLorean Reveal 0:40
2 Einstein Disintegrated 1:25
3 Peabody Barn 2:17
4 Marty Ditches DeLorean 1:56
5 55 Town Square #1 (Trumpet Open) 1:35
6 55 Town Square #2 (Trumpet Mute) 1:35
7 Retrieve DeLorean 1:16
8 1.12 Jigowatts 1:36
9 The Picture 1:08
10 Skateboard Chase 1:40
11 George to the Rescue 4:13
12 Tension; The Kiss 1:42
13 Clocktower 11:02
14 85 Lone Pine Mall 3:50
15 Doc Returns 1:19
16 Bonus Track (Unused Source Cue from the Scoring Sessions): Ling Ting Ring 2:01

Bewertung und Rezeption Bearbeiten

Der Film erhielt überwiegend positive Resonanz und gilt nunmehr als Kultfilm und Musterbeispiel der Science-Fiction-Filme. Im Folgenden sind Beispielkritiken aufgelistet.

"[...] Für den genialen Soundtrack zeichnen sich Alan Silvestri und Huey Lewis verantwortlich. Silvestri schrieb den gewaltigen, orchestralen Score [...] und Lewis nach Vorführung einiger Szenen die beiden hervorragenden Stücke „Power Of Love“ und „Back In Time“. [...] 'Zurück in die Zukunft' ist die Idealform des Unterhaltungsfilm. Er bietet die richtige Mischung aus Witz, Irrsinn, Aussage und Spannung. Auch wenn er die klassischen Merkmale eines Mainstream-Produktes beinhaltet, hinzu kommen die mittlerweile sehr kultverdächtigen Zusätze. Der DeLorean, das Verhalten des durchgeknallten Doc Brown, 'Calvin Klein', der fantastisch abgestimmte Soundtrack und der Rathausplatz in Hill Valley in den verschiedenen Jahrgängen üben eine Faszination aus, die von mancher heutigen Produktion nicht annähernd erreicht wird. Die Idee, ein Kind seine Eltern erleben zu lassen, wie sie zur Schule gehen, ist schlichtweg genial."
filmstarts.de
"[...] Doch es gibt selbstverständlich auch noch eine komponierte Filmmusik von Alan Silvestri [...], welcher ein stimmiges Hauptthema und die perfekte Untermalung für emotionale Szenen erschaffen hat. [...] Diese ruhige aber dennoch unfassbar spannende Inszenierung spiegelt sich auch in der Kameraarbeit durch Dean Cundey wieder. [...] Der Film stellt eindrucksvoll dar, dass sich die Eltern in ihren Jugendjahren genauso verhalten haben wie ihre Kinder und daher nicht immer deren Verhalten kritisch oder rechthaberisch gegenüber stehen sollten. [...] Abschließend lässt sich also sagen, dass 'Zurück in die Zukunft' aufgrund einer intelligenten, komödiantischen Handlung mit tollen Charakteren und Darstellern den Status als zeitlosen Klassiker zurecht inne hat."
moviejones.de
"[...] Lloyds Darstellung, die nach eigener Angabe seine Inspiration aus einer Mischung aus dem Dirigenten Leopold Stokowski und Albert Einstein zieht, haucht der Figur des wirren Doc Brown ein zwar verrücktes, aber dennoch glaubhaftes Leben ein. Lloyd hat die gesamte Spieldauer keine Szene, in der er nicht für einen Lacher sorgen kann. Einzig Lea Thompson kann mit dem restlichen Cast nicht ganz mithalten. Zwar gelingt es ihr durchaus, sowohl das unschuldige Mädchen als auch eine junge Frau voll von Lasterhaftigkeit und einer gewissen Schamlosigkeiten glaubwürdig zu verkörpern. Jedoch steht ihre Rolle und Spielfreudigkeit deutlich hinter der ihrer großartigen männlichen Kollegen zurück. Die gelungene musikalische Untermalung rundet den durchweg befriedigenden Filmgenuss ab. Der gewohnt gewaltige orchestrale Score von Hollywood-Altmeister Alan Silvestrie und die Ohrwurm-Hits "Power Of Love" und "Back In Time", die Huey Lewis and The News beisteuerten, haben zurecht Kultstatus."
moviemaze.de

Trailer Bearbeiten

Zurück in die Zukunft (original trailer alt)01:19

Zurück in die Zukunft (original trailer alt)

Zurück in die Zukunft I - Trailer02:01

Zurück in die Zukunft I - Trailer

Siehe auch Bearbeiten

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