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"John, wach auf ..."
—offizieller Slogan des Spiels

Halo 4 ist die Fortsetzung von Halo 3 und Teil der Halo-Reihe. Es spielt etwa viereinhalb Jahre nach dessen Ende und stellt den Anfang einer neuen Trilogie, der Reclaimer-Saga, dar.

Halo 4 hat eine verbesserte Grafik-Engine von Halo: Reach und enthält Full HD. Während das Spiel am 6. November 2012 auf der Xbox 360 veröffentlicht wurde, erschien der offizielle Soundtrack bereits am 22. Oktober desselben Jahres.

Im Herbst 2015 wird die Fortsetzung Halo 5: Guardians veröffentlicht.

Zusammenfassung Bearbeiten

Handlung Bearbeiten

Gestrandet auf einem geheimnisvollen Planeten muss der Master Chief es mit neuen Feinden, tödlicher Technologie und einer uralten Bedrohung aufnehmen, die auf Rache und Vernichtung sinnt. Das Universum wird nie mehr so sein, wie es mal war.

Inhalt Bearbeiten

Dr. Halsey wurde zunächst von einem unbekannten Mann befragt, der ihr das SPARTAN-II-Programm, dem sich auch der Master Chief unterzogen gehabt hatte, vorwarf, da sie in diesem geeignete Kinder entführen ließ, um sie gegen die damaligen Aufständigen kämpfen zu lassen. Sie argumentiert jedoch, dass ihre Spartans die Menschheit schließlich vor ihrer Auslöschung bewahrten, griff doch schließlich völlig überraschend die ihnen bis dahin unbekannte Allianz an, welche nur mithilfe der Spartans zurückgeschlagen worden waren.





John-117 wachte im Jahre 2557 vier Jahre nach den Ereignissen mit Thel 'Vadam auf der Forward Unto Dawn auf; genau genommen die Hälfte, da das beschädigte Schiff entzwei brach und die vordere Hälfte – die mit John – in das Weltraum geschleudert wurde. Die Künstliche Intelligenz Cortana wurde aktiviert, und sie erkannte, dass der Alarm des Schiffes anging, weil das System Eindringliche auf mehreren Bereichen des Schiffes erkannte. Aus diesem Grund weckte sie John aus seinem langen Cryo-Schlaf auf.

John nahm Cortanas Chip wieder an sich und überprüfte diese Begebenheit. Schnell stellte der überraschte Spartan fest, dass es die Allianz war. Genauso schnell erkannte er, dass der damalige Friedensvertrag der Menschen mit den Sangheili offenbar beendet war, da er auch von diesen angegriffen wurde. Die Hoffnung der beiden, dass es sich um ein paar Plünderer hielt, stellte sich als falsch heraus: Tatsächlich waren die beiden in eine gesamte Allianzflotte geraten – zu allem Überfluss befanden sie sich außerdem noch in der Nähe eines Blutsväter-Planeten.

Um sich um eine Sache nach der anderen zu kümmern, schoss John zunächst eine große Rakete auf einen Allianz-Kreuzer, welcher auf Abfangkurs war; da dieser wie erwartet keinen großen Widerstand erwartet hatte, waren seine Schilde deaktiviert, weshalb die Rakete verheerende Schaden verursachte und das Schiss schließlich zerstörte. Etwa im selben Augenblick kam das Wrack der Forward Unto Dawn in den Orbit des mysteriösen Planeten, der wie bereits zuvor das Schiff scannt – dieses Mal jedoch explizit John. Daraufhin öffnet der Planet an einer Stelle ein gewaltiges Tor und saugte das Wrackteil wie auch die Allianzschiffe mithilfe eines Gravitationstrichters an. John, der sich umgehend auf die Suche nach einer Rettungskapsel gemacht hatte, konnte eine solche nicht finden und wurde schließlich ganz ohne Sicherung durch den Weltraum zum Planeten gesaugt; ein umherfliegendes Metallstück raubte ihm schließlich sein Bewusstsein.

Nach einiger Zeit erwachte John, dem sein Glück hold war, unbeschadet auf dem Boden des Planeten. Er machte sich auf den Weg. Schnell erkannte er jedoch, dass etwas mit Cortana nicht stimmte; sie benahm sich eigenartig, gab seltsame Aussagen von sich oder hatte teilweise ein verzerrtes Stimmbild. Sie erklärte ihm widerwillig, dass sie vor sieben Jahren durch Dr. Halsey in Betrieb genommen worden war, sich KIs aber eigentlich nach sieben Jahren degenerieren. John fasste den Entschluss, Halsey aufzusuchen, um eine Lösung für das Problem zu suchen; die skeptische Cortana sah schließlich ein, dass dies tatsächlich eine Möglichkeit war, da sie aus einem Abbild von Halseys Gehirn entwickelt worden war und es gegebenenfalls möglich wäre, ihr Muster neu zu kompilieren. Dafür müssten sie jedoch erst ein funktionierendes Schiff finden, also machen sie sich auf den Weg.

Nach einigem Reisen empfing Cortana auf dem Hochfrequenzbereich eine sehr schwache Übertragung, welche nicht von der Allianz stammte. Die beiden suchten unterdessen nach dem Ort, wo die Schiffe der Allianz hinuntergingen, um diese zu kapern. Auf dem Weg wurde John immer wieder von Allianz-Einheiten angegriffen. In einem Blutsväter-Gebäude erfuhren sie, dass sie sich auf der Blutsväter-Schildwelt Requiem befanden, doch aufgrund von Energieschwankungen ging die Konsole aus. Nachdem er zwei Datenströme aktivierte, konnten sie das vorherige Signal stärker hören. Es war ein Schiff der UNSC, die UNSC Infinity, doch der Versuch, Kontakt mit dieser aufzunehmen, missglückte. Da die Signalstärke so gut war, erkannte Cortana, dass sich das Schiff in der Nähe befinden musste. Sie fanden heraus, dass sich die Infinity in Requiems Kern befand – der gesamte Planet war ein hohler Komplex.

Unter harte Gegenwehr gelangten die beiden zu einem Zugang, der sie auf die Spitze eines Turms brachte, welcher sie zum Kern bringen sollte. Cortana aktivierte dort die Station und erfuhr, dass der Ort nur einer von zahlreichen Knoten war, welche ein planetarisches Transitnetz schufen. Das Blutsvätersymbol für "Reclaimer" erschien, als sie den der Infinity am nahsten seienden Knoten suchte. Sie wählte dieses aus, woraufhin plötzlich zahlreiche ihnen unbekannte Einheiten erschienen und sie angriffen, weshalb John letztlich nichts Anderes übrig blieb, als durch das offene Portal zu fliehen.

Im Kern erkannten die beiden zunächst, dass sich die Infinity gar nicht hier befand. Mithilfe des Satelliten im Zentrum konnten sie jedoch Kontakt zu dem Schiff aufnehmen – erst jedoch, nachdem John zwei Strahlungsquellen deaktivieren würde, deren Strahlen die Nachricht blockierten. Auf den Weg zu diesen stellten sich ihm wieder die unbekannten Einheiten in den Weg. In der Nähe des Pylons wurde nicht das Signal undeutlicher, sondern auch Johns HUD, was sich durch Cortana begründete, die jedoch erklärte, dass sie ihren Wahnsinn – noch – gut unter Kontrolle hatte.

Schließlich erhielten sie eine relativ schwache Nachricht, in welcher die Infinity nach Überlebenden der Forward Unto Dawn fragt; das Signal war stärker geworden. Cortana erkannte, dass das Schiff offenbar dem Signal von John gefolgt war, obgleich sie es nicht verstanden hatten. Daraus zog sie den Schluss, dass die Infinity auf den Weg zum Kern war und auch in den Gravitationstrichter geraten würde.

Nach dem Deaktivieren des ersten Pylons reichte die Reichweite immer noch nicht aus. Schließlich gelang es John, auch den zweiten zu deaktivieren, bei welchem sich zahlreiche Allianztruppen befanden. Das Signal reichte jedoch immer noch nicht aus, weshalb sie zum eigentlichen Relais, unter heftigen Gegenbeschuss seitens der Allianz und auch der Prometheaner, als welche die überraschte Cortana sie identifiziert hatte, eilten, um von dort eine Warnung zu senden, wissend, dass die Infinity in sehr wenigen Minuten in den Trichter gelangen würde. Als er dieses jedoch aktivierte, erschien eine Plattform. Auf dieser stand ein Blutsväter, der sich als der Didakter zu erkennen gab.

Der Didaktiker erklärte, dass die Bibliothekarin ihn hier eingesperrt hatte. Dieser war es anscheinend irgendwie gelungen, die Prometheaner, seine Einheiten, gegen ihn zu wenden, doch er brachte sie, befreit wie er nun war, wieder auf seine Seite. Er erklärte, dass es noch früh genug war, um die Menschheit vor dem Aufsteigen aufzuhalten, stieß John an eine Wand und floh mit dem Kryptum durch einen von ihm geöffneten Hyperraumriss, der jedoch den Kern instabil machte. Die beiden konnten im letzten Moment durch ein Portal flüchten, durch welches sie an irgendeinen Ort Requiems gebracht wurden.

An ebendiesem Ort flog zu fast derselben Zeit die schon lange in den Trichter gekommene Infinity mit Kollisionskurs auf die Erde vorbei; ihr hinterher das Kryptum mitsamt des Didaktikers. John eilte daraufhin Richtung Absturzstelle. Nach zahlreichen Gefechten, die sich sowohl gegen die Allianz als auch gegen die Prometheaner richteten, gelangten sie schließlich zum Schiff – jedoch nicht ohne einige Marines zu retten. Im Schiff trafen sie auf Commander Lasky, Spartan Palmer sowie einige weitere Spartan-IV. Gemeinsam gelang es ihnen, sowohl die Allianz als auch den Didaktiker kurzzeitig zurückzuschlagen. Captain Del Rio, Befehlshaber der Infinity, erklärte, dass ihre Mission darin bestand, Installationen ausfindig zu machen und unschädlich zu machen, sie die Koordinaten eines Artefakt jedoch letztlich hierher führten. Der Captain befahl Palmer, Vorbereitungen zur Befreiung der Infinity zu treffen, um fliehen zu können; John indes warnte, dass sie lieber den Didaktiker verfolgen sollten, doch Del Rio ließ sich nicht von seinem Vorhaben abbringen.

John sollte mithilfe der Marines die Allianz-Truppen vernichten, um einen Trichter zu erreichen, damit die Infinity fliehen konnte. Nach harten Gefechten gegen die Allianz und die Prometheaner gelangte John schließlich mit Cortana in das Blutsväter-Bauwerk. Dort begegnete den beiden die Bibliothekarin, die die Geschichte des Didaktikers und eines ominösen "Erzeugers" erzählte. Sie "gab" John einen sogenannten Samen, der ihn gegen ebenjenen Erzeuger immun machte, damit er den Didaktiker aufhalten konnte. Daraufhin musste John durch ein Portal fliehen, da der Didaktiker das Gebäude durch Prometheaner stürmen ließ. Schließlich gelang es ihm, den Trichter mithilfe eines Zielsuchers zerstören zu lassen, und der Infinity stand der Fluchtweg mehr oder weniger offen.

In einem darauffolgenden Streit zwischen John und Cortana mit Captain Del Rio über die Missionsprioritäten wurde Cortana wütend und verursachte eine kleine Fehlfunktion. Del Rio befahl daraufhin, sie abzuschalten, doch John weigerte sich. Schließlich erklärte Lasky den beiden, als sie alleine waren, dass Del Rio ihm befohlen hatte, John festzunehmen und "die KI" an sich zu nehmen, doch er erklärte, dass er "zufällig" einen voll ausgerüsteten Pelican im Hangar stehen hatte, um ihnen die Flucht zu ermöglichen, da er ihnen ihre Erzählungen über den Didaktiker glaubte, überzeugt von John, der ihm einst schon einmal das Leben gerettet hatte.

Ihr anfänglicher Plan, ihn noch auf Requiem zu stoppen, misslingte, und so verfolgten sie ihn zur Ivanoff Station nahe Installation 03, wo sich der Erzeuger befand. Dort erklärte er zunächst Dr. Tillson, dass die gesamte Besatzung evakuiert werden musste, damit der Erzeuger mit einer Bombe zerstört werden konnte, was diese ob der Verluste all ihrer Forschungsergebnisse nur widerwillig einwilligte, als sie erkannte, was auf dem Spiel stand. Bevor ihm dies gelang, nahm der Didaktiker den Erzeuger jedoch mithilfe eines Traktorstrahls an sich. Er aktivierte ihn überraschend, und jeglicher anwesende Ort, darunter auch Dr. Tillson, zerfiel unter Schmerzen zu Asche – John dank des Samens nicht.

Während der Didaktiker auf den Weg zur Erde war, nahm John gemeinsam mit Cortana einen Broadsword, rüsteten diesen mit einem nuklearen Sprengkörper aus und folgten ihm, wobei Lasky ihnen Unterstützung anbot. Mit seiner Hilfe gelang es ihnen, in das Schiff zu kommen, doch der Broadsword stürzte dabei ab, weshalb sie einen alternativen Weg finden mussten; John nahm die Nuklearbombe an sich und machte sich auf den Weg zum Erzeuger – und damit auch zum Didaktiker.

Auf den Weg setzte er Cortana in ein Terminal, wo sie Teile ihrer "wahnsinnigen Persönlichkeiten" abspaltete, um das System zu kontrollieren. Der Terminal jedoch wurde zerstört, bevor er ihren Chip herausnehmen konnte. Dem Didaktiker blieb jedoch nicht verborgen, dass sie sich im System befand. Unter hartem Widerstand seitens der Prometheaner gelang es John letztendlich, die Brücke zum Erzeuger zu erreichen, wo sich ihm der Didaktiker höchstselbst in den Weg stellte und sich als viel zu stark für John zeigte. Kurz bevor er John jedoch töten konnte, erschienen viele Persönlichkeiten Cortanas auf und aus der Brücke und hielten ihn fest. Dem verwundeten Chief gelang es daraufhin, ihn in die Weiten des Weltraums stürzen zu lassen – das Schicksal, das sonst John ereilt wäre. Die Cortanas verschwanden.

Mit letzter Kraft machte sich Cortana auf den Weg zum Sprengkörper und aktivierte ihn neben dem Erzeuger manuell. Kurze Zeit später erwachte er in einer Art Blase, welche von Cortana erschaffen wurde, um ihn vor der Explosion zu schützen. Sie erschien in ihrer größten Form vor ihm und sprach ein letztes Mal mit ihm; sie erklärte ihm, dass er es wie immer geschafft hatte. Sie erklärte ihm, dass nicht genug von ihr übrig war, um mit ihm zu kommen, da sie ihr letztes Bisschen aufgebraucht hatte, um ihn vom Schiff des Didaktikers zu bringen. Sie erklärte dem traurigen John, dass ihre beider Aufgabe darn bestanden hatte, aufeinander acht zu geben – was sie taten. Dann verschwand sie.

John schwirrte daraufhin einige Zeit im Internet herum, bis Lasky ihn lokalisierte und abholte. Nach einem persönlichen, informellen Gespräch mit diesem legte er das erste Mal seit vielen Jahren seine Rüstung ab.

Charaktere Bearbeiten

John-117
JohnHalo4
John ist der Spielecharakter der Spielereihe. Er ist ein Spartan und Veteran, der seine Abenteuer immer mit Cortana erlebt. Er war es, der an der Seite von Thel 'Vadam die Flood stoppte. Nach vier Jahre im Cryo-Schlaf wacht ihn Cortana auf, um sich einer neuen Bedrohung entgegenzustellen.
Cortana
CortanaHalo4
Cortana ist eine KI. Sie wurde mithilfe des Gehirns von Dr. Halsey entwickelt und ist damit mehr oder weniger ihr Klon. Sie erteilt John stets Ratschläge, spricht auch so mit ihm und hackt sich bei Gelegenheit in verschiedene Terminals, um es John einfacher zu machen. Sie ist seine beste und einzige Freundin; genau wie er ihr bester und einziger Freund ist.
Didaktiker
Didaktker
Der Didaktiker ist ein Blutsväter. Er war durch die Bibliothekarin lange Zeit eingesperrt, doch John befreite ihn unwissentlich. Sein Ziel ist es, mithilfe seiner Prometheaner die Menschheit auszulöschen, die laut ihm noch lange nicht bereit ist, um die Gefüge der Galaxie zu lenken.
Thomas Lasky
Lasky
Commander Lasky ist ein Commander des UNSC. Er machte einst eine Ausbildung zum ODST, als der gesamte Planet durch die Allianz angegriffen wurde. Er und ein paar seiner Freunde haben nur überlebt, weil John sie gerettet hatte. Deshalb sieht er zu dem Spartan auf. Lasky ist ein sehr freundlicher Mann, der für das Richtige durchaus auch Regeln missachtet, wenn es sein muss.

Gameplay Bearbeiten

Das Gameplay von Halo 4 weist nur leichte Unterschiede vom Gameplay von Halo 3 auf. 4 baut wie die meisten Spiele der Reihe auf das Levelsystem auf; in der Kampagne gibt es acht Level zu bewältigen; beim ersten Mal muss dies chronologisch gesehen, wobei man im Falle des Todes in einem der Level bei dem letzten Kontrollpunkt ein wenig weiter vorne anfangen muss.

Waffen & Panzerungsfähigkeiten Bearbeiten

Wie in jedem Teil ist es dem Spieler möglich, maximal zwei Waffen zu tragen; dafür kann er beliebige Waffen aufnehmen, welche mit der ausgerüsteten Waffe vertauscht werden. Erstmal wurden für die Waffen außerdem echte Waffensounds aufgenommen, weshalb diese deutlich realistischer klingen.

Anders als in den Vorgängern ist es in 4 immer möglich, zu sprinten, indem man auf den linken Stick drückt, wie man es aus zahlreichen anderen Shootern kennt. Zuvor funktionierte dies lediglich mit der entsprechenden Panzerungsfähigkeit, welches aber nicht mehr gibt.

Die Panzerungsfähigkeiten wurden allgemein größtenteils ausgetauscht. So gibt es das Panzerungsschild und das allgemeine, blasenartige Schultzschild genauso wenig wie das Sprinten. Dafür wurden jedoch eine Vielzahl neuer Fähigkeiten eingeführt, wie etwa das tragbare Schild, das aufstellbare Geschütz oder die prometheanische Sicht (mehr oder weniger eine verbesserte Nachtsicht).

Steuerung Bearbeiten

Des Weiteren ist es möglich, diverse Fahrzeuge zu fahren, wobei man davon die meisten bereits kennt (Warthogs, Ghosts,...). Neu ist der Kampfläufer Mantis, der sowohl Raketen verschießen kann als auch über ein normales MG verfügt. Des Weiteren muss man in verschiedenen Leveln auch fliegen, was ähnlich wie die Fahrzeugsteuerung geschieht, in welcher man lenkt, indem man mit der Kamera "dorthin schaut", wo man lang möchte; anders als bei den meisten Spielen, in welchen man in der Regel einfach mit dem linken Stick steuert.

Gegner Bearbeiten

Entsprechend der Handlung der Reihe gibt es im vierten Teil keine Flood mehr. Die Allianz bleibt jedoch ein fester Bestandteil, und es stellen sich dem Spieler die dortigen klassischen Gegnerformen in den Weg, etwa Sangheili oder Grunts. Nicht vorhanden sind in diesem Teil jedoch die Brutes.

Neu hinzu kommen in diesem Teil die Prometheaner. Das sind mehr oder weniger maschinelle Gegner, die sich auch in verschiedene Arten unterteilen und einzigartige Waffen verwenden, die der Spieler auch aufnehmen kann. Es gibt die Springer, welche menschenähnlich aussehen, sich jedoch von Ort zu Ort "beamen" können, hundeartige Gegner, welche ein automatisches Gewehr angebaut haben, und fliegende Gegner, die nicht nur schießen können, sondern auch die Springer wiederbeleben, wenn man sie tötet, weshalb man diese zuerst ausschalten sollte. Sie können die Gegner auch mit Schilden ausrüsten.

Spartan OpsBearbeiten

In Halo 4 gibt es den Modus Spartan Ops (voll: "Spartan Operations"), der nur verfügbar ist, wenn man Xbox Live hat. Er ist der Ersatz für das Feuergefecht der vorherigen Spiele. In verschiedenen Missionen muss man alleine oder mit Freunden die Ziele erfüllen. Eine Xbox Live-Verbindung ist notwendig, weil die dazugehörigen Cutscenes gestreamt werden.

Es sind bislang insgesamt 50 Spartan Ops-Missionen erschienen, die alle auch eine chronologische Handlung besitzen. Alle fünf Missionen stellen eine "Episode" dar; eine dazugehörige Episode, mehr oder weniger eine lange Cutscene, kann man sich im Menü ansehen. Die Handlung siedelt sich ein wenig nach Halo 4 an, wobei man nicht John spielt, sondern andere Spartans.

Mehrspieler Bearbeiten

Der Mehrspieler von Halo 4 heißt Kriegsspiele, wo man auf verschiedenen Karten spielen kann. Die Nutzung von Panzerungsfähigkeiten ist auch wieder möglich. In einigen Spielmodi kann man außerdem Waffen anfordern, wenn man genug Punkte hat, wodurch man eine bessere Waffe erhält. Insgesamt gibt es 21 verschiedene Karten.

Als Ersatz für das Feuergefecht gibt es in Halo 4 die Spartan Ops-Missionen, welche die Handlung des Spiels ohne Master Chief leicht fortführen und die man nur mit einer Xbox Live Gold-Mitgliedschaft spielen kann.

Wie in den meisten Halo-Teilen gibt es auch in diesem wieder die Schmiede, das heißt, man kann die vorhandenen Karten nach eigenem Ermessen begrenzt verändern (Waffen platzieren, Basen bauen, Fahrzeuge platzieren, ...) und darauf etwa mit Xbox Live Partys oder auch offline spielen.

Es gibt insgesamt zehn Mehrspielerkarten, wobei mit verschiedenen, kostenpflichtigen DLCs insgesamt elf dazu gekauft werden können.

Synchronisation Bearbeiten

Rolle Originalsprecher Deutscher Sprecher
John-117 Steve Downes Tobias Kluckert
Cortana Jen Taylor Nicole Boguth
Andrew Del Rio Mark Rolston Erich Räuker
Thomas Lasky Darren O'Hare Matthias Deutelmoser
Sarah Palmer Vedette Lim Sonja Spuhl
Didaktiker Keith Szarabajka Christian Rode
Bibiliothekarin Lori Tritel Arianne Borbach
Dr. Halsey Jen Taylor Andrea Aust

Musik Bearbeiten

Der erste Soundtrack zu Halo 4 erschien am 22. Oktober 2012, also zwei Wochen vor der Veröffentlichung des Spiels. Er wurde in zwei Teile aufgeteilt; der erste erschien an ebenjenem Datum, der zweite erst am 8. April 2013.  Neil Davidge fungierte – teils in Zusammenarbeit mit Kazuma Jinnouchi – als Komponist, anders als in den bisherigen Hauptteilen.

Trackliste Bearbeiten

Anmerkung: Mit * gekennzeichnete Titel sind nicht in der digitalen Version erhältlich, sondern nur in der CD-Version.

Volume 1 Bearbeiten

# Titel Länge
1 Awakening 5:41
2 Belly of the Beast 2:38
3 Requiem 2:16
4 Legacy 2:29
5 Faithless 5:02
6 Haven 5:45
7 Nemesis 3:32
8 Ascendancy 4:20
9 Solace 4:45
10 To Galaxy 4:57
11 Immaterial 7:33
12 Arrival 5:37
13 Revival 7:19
14 Green and Blue 7:59
15 Armour* 4:47
16 To Galaxy Extended* 7:04
17 Foreshadow* 3:34

Volume 2 Bearbeiten

# Titel Länge
1 Atonement 3:15
2 Gravity 2:08
3 Wreckage 3:23
4 Aliens 5:30
5 Kantele Bow 4:04
6 Pylons 5:39
7 Escape 3:53
8 Swamp 2:48
9 Push Trhough 4:43
10 Convoy 4:43
11 To Galaxy (Extended) 7:04
12 Lasky's Theme 3:54
12 Foreshadow 3:34
13 Cloud City 4:35
14 This Armour 4:47
15 Intruders 3:38
17 Mantis 4:01
18 Sacrifice 3:02
19 Never Forget (Midnight Version) 4:37
20 Majestic 2:07

Remixlieder Bearbeiten

# Titel Länge
1 Awakening (Gui Boratto Remix) 7:22
2 Green And Blue (KOAN Sound Remix) 4:02
3 Requiem (Bobby Tank Remix) 5:34
4 Ascendancy (Caspa Remix) 3:53
5 To Galaxy (Sander Van Doom & Julian Jordan Remix) 6:46
6 Haven (Hundred Waters Remix) 4:20
7 Revival (DJ Skee & THX Remix) 3:35
8 Ascendancy (Matt Lange Remix) 5:04
9 Nemesis (Alvin Risk Remix) 4:39
10 Solace (Maor Levi Remix) 7:16
11 Arrival (Norin & Rad Remix) 3:59
12 Green and Blue (Andrew Bayer Remix) 3:25
13 Foreshadow (James Iha Remix) 2:51
14 The Bauty of Cortana (Apocalyptica vs. Neil Davidge Remix) 5:08

Anforderungen Bearbeiten

  • 4 MB freier Speicher (pro Spielstand)
  • Für Halo-Infiniy-Multiplayer wird ein USB-Flash-Laufwerk oder eine Xbox 360 Festplatte mit mindestens 8 GB benötigt. Für bestimmte Funktionen wie dem Speichern von Daten und Filmen ist eine Festplatte erforderlich. Das Spielen mit einer Festplatte ermöglicht ein optimales Spielerlebnis.

Bewertung und Rezeption Bearbeiten

Trailer Bearbeiten

Siehe auch Bearbeiten


Halopedia

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