FANDOM


Ein unglaubliches Meisterwerk Bearbeiten

Wertung zu BioShock (Spiel)/Benutzer-Kritik
InuseInuseInuseInuseInuseInuseInuseInuseInuseInuse

Der erste Teil einer Quasi-Trilogie, BioShock, erschien im Jahr 2007, vor etwa acht Jahren also. Acht Jahre sind eine lange Zeit, das Spiel muss doch veraltet sein – denkste. Nie habe ich ein so komplexes Spiel gespielt, das die Bezeichnung, "Spiel", so gekonnt ausschöpft.

Der Ego-Shooter mit Rollenspielelementen wurde von Testern anfangs sogar sehr schlecht bewertet, eben weil sie einen Shooter wollten und fast nix verstanden. Damals war das Spiel noch ein Rollenspiel mit Ego-Shooter-Elementen; leider wurde wegen der Kritiken die Actionseite des Spiels erweitert. Das Spiel ist dadurch nicht schlechter geworden, nein, aber es hätte – eigentlich – nicht sein müssen.

Das Spiel verfolgt ein Levelsystem. Hat man die Aufgaben des ersten Levels, der ersten Ebene quasi, geschafft, kommt man in das nächste. Das Gefühl, dass das Spiel eine einfache lineare Struktur hat, kommt jedoch niemals auf, obwohl dies – streng genommen – der Fall ist. So sind die Level recht groß und eigene, kleine Welten, die beeindruckende Details aufweisen, die mich heute noch staunen lassen. Die Grafik des Spiels ist vollkommen zeitlos, das Spiel wiederum zeitlos.

In BioShock gibt es keine Zwischensequenzen wie man sie aus ordinären Shootern kennt – nur am Anfang und am Ende. So hat der Spieler nie das Gefühl, die Kontrolle über seinen eigenen Charakter zu verlieren, was sich oftmals unbewusst destruktiv auf die Atmosphäre eines noch so tollen Spiels auswirken kann. Das Spiel tut dies bewusst, denn eine der großen Punkte der Story ist eines: Kontrolle.

Die Handlung mag am Anfang einfach erscheinen: Man findet "zufällig" eine Unterwasserstadt, wo so gut wie alle Bewohner wahnsinnig geworden sind, und wird von einer Person über Funk von Ort zu Ort dirigiert, um zu überleben – und um gegen den immer noch am Traum einer großen, unabhängigen Stadt festhaltenden Stadtgründer vorzugehen.
Einfach?
Nein.
Denn neben zahlreichen gesellschaftlichen Aspekte, die das Spiel einbaut, hat das Spiel etwas, das nur wenige Spiele haben: Eine unglaublich komplexe, aber absolut logische und nachvollziehbare Story, die durch die Tagebücher bzw. Hörbücher, die man finden kann, noch verständlicher gemacht wird. Nach und nach lernt man die Geschichte der Stadt kennen – und noch so vieles mehr.

Die wahnsinnigen Bewohner sorgen für spaßige Schießarbeit. Es gibt die klassische Waffenauswahl, neu ist jedoch, dass man auch eigene "Kräfte" verwenden kann. So kann man etwa Blitze schießen oder die Angreifer mit Bienenschwärmen terrorisieren. Jene "Kräfte" waren erst der Auslöser, weshalb die Bewohner wahnsinnig wurden.

Abwechslungsreiche Level, die – wie gesagt – wie eine große, passende Welt wirken, wurden mit einer unglaublichen Story, die der Aufmerksamkeit des Spieles bedarf, und einem tollen Soundtrack verwoben, woraus sich eines der besten Spiele entwickelt hat, das es gibt.

Fenris [Diskussion] 19:06, 11. Jul. 2015 (UTC)

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki